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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 13 (2018), Nr. 4     30. Nov. 2018
Int J Esthet Dent 13 (2018), Nr. 4  (30.11.2018)

Seite 422-439


Das individuelle Wax-up als Grundlage eines patientenorientierten Behandlungskonzepts bei Abrasionsgebissen
Saeidi Pour, Reza / Engler, Madalena Lucia Pinheiro Dias / Edelhoff, Daniel / Prandtner, Otto / Frei, Stefan / Liebermann, Anja
Der Verschleiß von Zahnhartsubstanz ist grundsätzlich ein physiologischer Prozess, der durch die normale Kaufunktion verursacht wird. Überschreiten die Einflüsse von Attrition, Abrasion und/oder Erosion ein bestimmtes Ausmaß und sind für das Patientenalter untypisch hoch, so hat der Zahnhartsubstanzverlust eine pathologische Form angenommen. Bei starken Zahnhartsubstanzverlusten sind Präventivmaßnahmen unerlässlich. Ein massiver Zahnhartsubstanzverlust führt oft zu funktionellen Problemen, mit Hypersensibilitäten, verbundenen Zahnschmerzen und einer beeinträchtigten Ästhetik. Patienten mit pathologischen Abrasionserscheinungen benötigen ab einem bestimmten Ausmaß eine restaurative Therapie mit einer einhergehenden Anhebung der Vertikaldimension der Okklusion. Im Rahmen der Planung einer komplexen Rehabilitation stellt das diagnostische Wax-up ein essenzielles Werkzeug dar, um ein vorhersagbares, zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. In diesem Beitrag wird anhand eines Fallberichts die Behandlung einer jungen Patientin mit symptomatischem pathologischem Zahnhartsubstanzverlust sowie beeinträchtigter Ästhetik und Funktion beschrieben. Zunächst wurden mehrere diagnostische Wax-ups und diagnostische Mock-ups zur Patiententypermittlung erstellt. Nachdem alle ästhetischen und funktionellen Ziele erreicht waren, konnte mittels eines Silikonindex' das definitive therapeutische Mock-up im Patientenmund übertragen werden. Dieses intraoral befestigte Mock-up diente als provisorische Versorgung während der Vorbehandlungsphase, um die neue Vertikaldimension, Ästhetik und Funktion zu prüfen, sowie als Schablone für die anschließende Präparation. Die angehobene Vertikaldimension der Okklusion wurde final mit Lithiumdisilikat-basierten Okklusionsonlays (LS2) stabilisiert. Mit indirekten Frontzahnveneers aus Lithiumdisilikat- und Feldspatkeramik und direkten Kompositrestaurationen wurde das geplante Ergebnis minimalinvasiv umgesetzt.
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