Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Int J Esthet Dent 15 (2020), Nr. 3     9. Okt. 2020
Int J Esthet Dent 15 (2020), Nr. 3  (09.10.2020)

Seite 348-357


Farbeigenschaften künstlicher White-Spot-Läsionen nach Behandlung mit Nano-Fluorhydroxylapatit und bioaktives Glas enthaltenden experimentellen Infiltrationskunststoffen
Bagheri, Hossein / Namdar, Fatemeh / Hosseini Rivandi, Maryam / Asadi, Shamimeh
Ziel: Diese Studie wurde durchgeführt, um die Maskierungswirkung mehrerer Nano-Fluorhydroxylapatit (nFHAP) und bioaktives Glas (BAG) enthaltender experimenteller Infiltrationskunststoffe auf White-Spot-Läsionen (WSL) des Schmelzes zu untersuchen.
Material und Methode: Insgesamt 50 Schmelzproben wurden in einen Acrylkunststoff eingebettet und in fünf Gruppen (n = 10) unterteilt. Nach Erzeugung künstlicher Schmelzläsionen wurden die Proben mit folgenden Kunststoffen infiltriert: (1) Gruppe 1 (T/Kontrollgruppe): TEG-DMA, (2) Gruppe 2 (T2H): TEG-DMA + 2 Gew.-% nFHAP, (3) Gruppe 3 (T5H): TEG-DMA + 5 Gew.-% nFHAP, (4) Gruppe 4 (T2B): TEG-DMA + 2 Gew.-% BAG und (5) Gruppe 5 (T5B): TEG-DMA + 5 Gew.-% BAG. Anschließend durchliefen die Proben über einen Zeitraum von zwei Wochen Demineralisierungs-Remineralisierungs-Zyklen. Die Farbbestimmung wurde zu vier definierten Zeitpunkten vorgenommen: (t1) Ausgangssituation, (t2) nach Erzeugung der künstlichen Karies, (t3) nach der Kunststoffinfiltration und (t4) zwei Wochen nach der Kunststoffinfiltration. Für jeden Zeitpunkt wurden die L*-, a*-, b*- und ΔE-Werte ermittelt. Die statistische Auswertung der Farbparameter erfolgte mittels Kruskal-Wallis- und Mann-Whitney-U-Tests. Als Signifikanzniveau galten 5 %.
Ergebnisse: Alle Behandlungen führten zu einer Verringerung des L*-Werts zum Zeitpunkt 3 gegenüber Zeitpunkt 2. Der 5 Gew.-% nFHAP enthaltende Infiltrationskunststoff bewirkte von allen Gruppen die größte Verringerung des L*-Werts. Die T-Gruppe war die einzige mit einem kleineren mittleren a*-Wert zum Zeitpunkt 4 als in der Ausgangssituation. Gemessen an den ΔE-Werten zwischen den Zeitpunkten 1 und 3 bzw. 1 und 4 konnten nur die Infiltrationskunststoffe der Gruppen 1 (T), 2 (T2H) und 3 (T5H) künstliche Karies maskieren.
Schlussfolgerung: Mit der Anwendung experimenteller nFHAP-haltiger Infiltrationskunststoffe konnten WSL nach 14 Tagen maskiert werden.
L* a* b*
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export